Viva Mallorca
Im Frühjahr 2006 habe ich mit meiner Mutter eine Woche auf Mallorca verbracht. Es sollte nach Cala D’Or im Süden der Insel gehen. In einem gemütlichen, familienfreundlichen Hotel hatten wir ein Doppelzimmer gebucht. Zum Baden hat das Wetter nicht ganz gereicht, also konzentrierten wir uns auf Ausflüge in die unterschiedlichsten Orte der Insel Mallorca. Dazu halte ich es für empfehlenswert, zumindest für einige Urlaubstage ein kleines Auto oder einen Roller zu mieten, mit dem man aus Cala D’Or immerhin noch eine halbe Stunde in die Haupstadt Palma de Mallorca unterwegs ist.
Besonders die Hauptstadt der Insel Mallorca hat uns beide beeindruckt. In unserer Begeisterung haben wir uns zwar ohne Karte schnell verlaufen. Aber nette Mallorkiner halfen gern bei der Suche nach dem Auto, auf der man Seiten der Stadt entdeckt, die man sonst wohl nicht gesehen hätte. Auf Mallorca habe ich die schönsten Aussichten genossen, die ich in meinem Leben sehen durfte. Atemberaubende Sonnenuntergänge waren in diesem Urlaub die Regel. Besonders im Frühjahr tut es einem fast leid, dass immer noch das Vorurteil von Mallorca als großen Ballermann herrscht. Eine solche Atmosphäre habe ich nicht in einem einzigen Ort erlebt, wobei man sagen muss, dass wir den tatsächlichen „Ballermann“ El Arenal gemieden haben. Was man von Mallorca tatsächlich sieht, sind kleine Hafenstädte, freundliche Menschen, die sich übrigens freuen, wenn man sich Mühe gibt, mit ihnen Spanisch zu sprechen, und natürlich viele Läden, in denen man traditionell Mallorkinisches, aber auch schicke Modeboutiquen findet. Eine Reise lohnt sich also allemal!
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