Wildromantisches Korsika
Bereits der berühmteste Sohn Korsikas, kein geringerer als Napoleon Bonaparte, sagte einmal über seine Heimat: “Ich kann sie bereits am Duft erkennen”. Bereits bei der Ankunft kann man schon erste Eindrücke von der Schönheit dieser Insel erfahren. Sei es von der grandiosen Natur, die man bereits schon von der Reeling der Fähre oder vom Fenster des Flugzeugs mitbekommt, oder von der ruhigen, gastfreundlichen Lebensart der Bewohner. Das Schöne an Korsika ist, das auf dieser kleinen Insel für jeden etwas geboten ist. Ob nun Kultur (Korsika ist seit 4000 Jahren besiedelt und sowohl die Phönizier als auch die Griechen und die Römer hatten dort Ansiedlungen), Badeurlaub an einen der vielen Strände(im Vergleich zu anderen Ländern am Mittelmeer hat Korsika mit das sauberste Wasser), oder Bergwandern im zentralen Hochgebirge(Der Monte Cinto ist über 2700 Meter hoch!). Wenn man durch den Nationalpark Haute Corse im Landesinneren wandert, findet man noch unverfälschte Natur pur. In der sog. Macchia, etwa 1 - 2m hohes Buschwerk welches große Teile der Insel überzieht, tummeln sich allerhand Wildtiere wie zum Beispiel Wildschweine, Kaninchen, Schildkröten. Wenn man auf einer der engen Gebirgsstraßen durch das Landesinnere beispielsweise nach Corte oder nach Sartene fährt, wird man immer wieder durch halbwilde, freilaufende Hausschweine oder Schafe zu einem zwar unfreiwilligen, aber doch amüsanten Zwischenstop gezwungen. Unvergesslich ist auch ein Abend in einer kleinen Taverne in einem Fischerdorf, umgeben von Pinienhainen. Man kann dort all die Hektik im Alltag bei einem Glas Pastis mit Blick der versinkenden Sonne sehr gut hinter sich lassen.
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