Portugal - Até breve!
Im Sommer starteten wir in Lissabon unseren zweiwöchigen Trip durch Portugal. Eine historisch interessante Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, die an die Zeiten der Conquistadoren erinnern. Die Lissabonner haben wir tagsüber eher als distanziert erlebt, was sich jedoch abends in den Fadohäusern schlagartig änderte. Die Emotionen sprudeln dann nur so über, wenn die „Fadistas“ von ihrer „Saudade“ und ihrem „Lisboa“ singen. Dann ging’s mit dem Mietwagen weiter nach Leiria, wo sich Portugals Surfer scheinbar die Türklinke in die Hand geben. Dort stand unter anderem die Besichtigung der Burg von Leiria auf dem Programm. Ein unsagbar wunderbares mittelalterliches Bauwerk, was auch mal als königliche Residenz gedient hat. Das nächste Ziel war die Stadt Castelo Branco, im Osten des Landes. Dort besichtigten wir die Ruinen der „Weißen Burg“. Zudem verfügt die Stadt über wunderbare Parkanlagen. Wie der Castelo Branco, so wurden auch andere Burgen aus der Berggegend von den Templern erbaut. Für Mittelalterfans also genau das Richtige! Vor allem die Burg von Monsanto ist äußerst empfehlenswert. Einmal landeten wir versehentlich in einem kleinen Bergdörfchen namens Açor, welches in der Nähe der Stadt Fundão liegt. Ein Ort, in dem die Zeit stehen geblieben ist. Idyllisch, ruhig und fern ab von Tourismus. Und das frische Quellwasser mitten auf dem kleinen Marktplatz – ohne Worte! Wir hatten zudem das große Vergnügen, der Folkloregruppe des Dorfes bei den Proben zusehen zu dürfen.
Portugal hat einiges an historischen, kulturellen und auch gastronomischen Köstlichkeiten zu bieten und ist auf jeden Fall wieder ein Besuch wert.
Portugal, até breve!
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