Portugal zu Wasser und zu Land
Bei unserer Reiseplanung nach Portugal hatten wir uns vorgenommen, das Land und die Leute möglichst vielseitig kennen zulernen. So buchten wir in Faro zunächst ein komfortables Hotel. Wir wollten uns aklimatisieren und uns ein bisschen die quirlige Stadt ansehen. Aus dem doch etwas kühlen deutschen Sommer landeten wir im Juli in satten 39 Grad. Wir waren froh, dass wir ins klimatisierte Hotel konnten. In Faro haben wir vor allem das Nachtleben und Spaziergänge durch die schöne Stadt genossen. Nun sollte der abenteuerliche Teil unserer Reise beginnen. Wir hatten einen 5-tägigen Segeltörn auf einem kleinen Zwei-Master gebucht. Im Hafen lag majestätisch die Anna-Katharina schon und wartete auf uns. Das Schiff hatte einstmals der holländischen Krone gedient, heute bietet es erlebnishungrigen Reisenden für mehrere Tage ein schwimmendes Zuhause. Ein unbeschreibliches Gefühl war es für uns, als sich das Boot auf dem offenen Meer zum ersten Mal in den Wind legte und Fahrt aufnahm. Die Wetterverhältnisse ließen es zu, dass wir für den Rest der Segeltage den Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien hinaufsegeln konnten. Das grüne Flusstal bezauberte mit kleinen Flußhäfen und Ortschaften. Immer wieder war Zeit für einen Landgang, wir erkundeten die unberührte Landschaft zu Fuss und haben uns in einfachen portugiesischen Restaurants vor allem den Wein und die Fischgerichte schmecken lassen. Unser Aufenthalt in Portugal ging leider viel zu schnell zu Ende. Wir sind uns einig, dass wir wieder hier her reisen werden um noch mehr von diesem wunderschönen Land und den freundlichen Bewohnern kennen zu lernen.
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