Lieber gut versichert auf Reisen
Wer seinen Urlaub bequem am Rechner bucht, denkt nicht unbedingt daran, dass er auch im Urlaub krank werden könnte. Jedoch das Risiko zu erkranken ist auf Reisen genauso groß wie sonst auch, wenn nicht gerade noch größer. Also sollte man hinsichtlich seiner Gesundheit eine Reise- bzw. eine Auslandsreisekrankenversicherung vor dem Urlaubsantritt abschließen. Denn die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nur innerhalb der EU, beziehungsweise in Staaten, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Beliebte Fernziele wie Thailand oder die USA fallen nicht darunter. So kann beispielsweise ein Krankenhausaufenthalt in den USA den Normalverdiener ohne solch einer Auslands-Reisekrankenversicherung schnell in den finanziellen Ruin treiben. Daher lohnt es sich für gesetzlich Versicherte immer, eine solche Versicherung abzuschließen.
Anders kann es bei privatversicherten Personen aussehen, wenn deren private Krankenversicherung den Krankenschutz weltweit anbietet. Da sollte man sich auf jeden Fall schlau machen, bevor man ins Auto, die Bahn oder den Flieger steigt und weit weg verreist.
Für die meisten Auslandsreisenden sind bei der Reiseversicherung Jahresverträge am sinnvollsten. Sie gelten also für mehrere Reisen innerhalb eines Jahres. Hierbei darf aber meist der Aufenthalt im Ausland nicht länger als sechs Wochen am Stück betragen, sonst besteht kein Versicherungsschutz mehr.
Für alle Reisen, die länger als 42 Tage andauern, müssen Einzelpolicen abgeschlossen werden. Diese werden meist umso teurer, je länger die Reise dauert. Auch bei Senioren kann ein Aufschlag fällig werden. Aufgrund der Vielzahl an Versicherern für Auslandsreisekrankenversicherungen sollte man sich rechtzeitig genügend Angebote einholen und in Ruhe darüber entscheiden, welches Leistungspaket für einen selbst in Frage kommt. Bei Jahrespolicen ist es auch so, dass sie sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängern, wenn man sie nicht rechtzeitig kündigt.
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