Sportreisen

Surfen auf Sardinien

Als ich das erste Mal auf Sardinien zum Surfen war hat mich das Surffieber richtig gepackt. Wir sind damals mit dem Auto von Hamburg nach Livorno gefahren und haben uns dann mit der Fähre rüber nach Sardinien bringen lassen. Beim ersten Mal hatten wir noch unsere kompletten Ausrüstungen mitgenommen. Die Fährfahrt war schon wie ein kleiner Urlaub: Warmer Mittelmeerwind und ca. 10 Stunden an Bord, bis wir in Olbia im Hafen einliefen und uns auf den Weg zu unserem Ziel, Porto Pollo, machten. Unsere Unterkunft in einer netten familiären von einem Schweizer geführten Appartmentanlage lag in der Nähe dieses Surferparadieses und war fußläufig zu erreichen. Die ersten Tage kachelte es richtig, was für mich schon etwas zu viel war. So konnte ich mich aber erstmal etwas erholen und das Treiben auf dem Wasser beobachten. Das schöne an Porto Pollo ist, daß man 2 Reviere in einem hat. Es gibt nämlich eine schmale Landzunge, die einige hundert Meter ins Meer führt und so das Meer teilt in links Wellen- und rechts Speedrevier. So ist eigentlich immer für jeden etwas geboten. Der einzige Nachteil: wenn der Wind weht, ist es auch extrem voll. Nach ein paar Tagen bekamen wir einen Tipp von einem Surfer, der schon des öfteren hier war: “Etwas weiter Richtung Santa Theresa vor einem roten Haus und dann rechts runter” sei ein wunderbares Revier, das noch nicht so überfüllt ist. Die nächsten Tage verbrachten wir dort und haben es genossen, in absoluter Abgeschiedenheit (von ein paar Surfern, einem kleinen Imbiß und einer kleinen Surfschule abgesehen) die Naturgewalten ein wenig zu beherrschen und das warme Wasser an den Beinen hochspritzen zu lassen. Ein echter Surfertraum mit türkisfarbenem Wasser!

Infos zum Autor "Frank":
Frank Schmitt
E-Mail: auftragseingang(at)gmx.net
Web: http://

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