Tauchgang auf Fuerte Ventura
Es war mein zweiter Tauchurlaub auf Fuerte Ventura. Beim ersten mal hatte ich einen Tauchkurs gebucht und war von dieser Spotart einfach begeistert. Jetzt wollte ich das Gelernte gern wieder anwenden. Da mein letztes ärztliches Attest mehr als ein Jahr alt war, mußte ich zunächst einen Arzt aufsuchen, um mir das Tauchfähigkeitsattest ausstellen zu lassen. Am zweiten Tag ging es dann auch gleich los. Ich bin zur Tauchstation gegangen und habe mich in den Taucheranzug gezwängt. Da ich keinen eigenen Anzug habe, musste ich mir einen mieten. Genauso wie die Flossen, die Pressluftflasche und die Taucherbrille.
Wir fuhren mit zwei Booten hinaus aufs Meer vor Fuerte Ventura. Wir waren zehn Taucher und zwei Tauchlehrer. Am Ziel angekommen haben wir alle noch einmal unsere Ausrüstung überprüft, bevor wir uns rückwärts in das Wasser fallen ließen. Unter uns, in etwa 15 Metern Tiefe lag ein sandiger Grund, der von Steinen und Felsen durchsetzt war. Ich zog mich, wie vorher besprochen, an einer Kette, die an einer Boje hing, in die Tiefe. Unten angekommen wartete ich auf die anderen Taucher und den Lehrer. Unsere kleine Gruppe zog dann los, um sich die Umgebung anzusehen. Unser Tauchlehrer zeigte uns Muränen, die sich auf einem Stein ausruhten und sich durch uns in keiner Weise stören ließen. Ein paar Meter weiter waren zwei kleine Erhebungen zu sehen. Jeder der Tauchschüler wäre sicher daran vorbei geschwommen. Aber der geschulte Blick unseres Anführers sah sofort, was sich darunter verbarg. Mit der Hand fächelte er den Sand von einem kleinen Rochen.
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